Ohne Kapitän
All die stunden und tage die ich nur erlitt
Und dann baute ich ihn, meinen thron aus granit
Bin mit dir an der hand, mit mir selbst im gepäck
Vor dem gestern geflohn, dabei das heute entdeckt

Ohne Steuermann und lotse, ohne kapitän
Hilflos überladen und die welt blieb kurz stehen
Und dann haben wir gemeinsam alle segel gesetzt
Haben alle stöpsel gezogen und ein noch wachsendes loch in den nebel geätzt

Sind die nächte denn zweisamer als eine nacht
Haben die pfeile im nebel denn soweit gedacht
War es klar das sie treffen und was war das ziel
Nur die flucht konnte heilen und die hatte stil

Ohne Steuermann …

Die zeit heilt alle wunden, wäscht heraus allen dreck
Die zeit öffnet augen, alle trübung ist weg

Ich wär bestimmt zurück gerutscht, als ich kurz oben war
Ist ja auch nicht so einfach, auch das war mir klar
Ich hoffe, sie weiß, dass es richtig so war,
dass es anders nicht ging, wird mir gerade erst klar